OBI Gartenplaner im Test: Taugt die kostenlose Gartenplanung wirklich?

Der Obi Gartenplaner im Test: taugt er eigentlich was oder kann der weg? In meinem Gartenblog teste ich den Obi Gartenplaner, mal schauen, was er so drauf hat.

Viele Gartenbesitzer suchen nach einer kostenlosen Möglichkeit, ihren Garten online zu planen – und landen früher oder später beim OBI Gartenplaner. Doch kann ein digitales Tool wirklich eine durchdachte Pflanzplanung ersetzen? Ich habe den OBI Gartenplaner aus Sicht einer Gartenplanerin getestet und zeige dir die Stärken, die Schwächen und für wen sich das Tool wirklich lohnt.

Was ist der OBI Gartenplaner überhaupt?

Der OBI Gartenplaner ist ein kostenloses Online-Tool. Mit diesem Toll kannst du Beete, Terrassen, Balkone oder ganze Gartenbereiche digital planen. Du kannst dir vorgefertigte Gestaltungsideen auswählen, Pflanzpläne anzeigen und Materiallisten erstellen. Das Ziel des Tools ist klar: es soll dir eine schnelle visuelle Vorstellung für deinen Garten geben und natürlich auch direkt zu den passenden Produkten im Shop zu führen.

Wichtig zu wissen: Es handelt sich dabei nicht um eine individuelle Gartenplanung, wie ich sie anbiete, sondern um eine Auswahl von Vorlagen (auch Vorgaben), die aber ohne echte Analyse von deinem Standort, deinem Boden, deinen Lichtverhältnissen oder pH-Wert erstellt werden. Und darin liegt ja gerade das größte Probleme. Denn das wird häufig von meinen Kunden falsch eingeschätzt.

Kann ein kostenloses Garten-Tool wie der Obi Gartenplaner überhaupt einen Garten planen?

Anzeige / Ich als Gartenplanerin liebe mein Handwerk! Jeder Garten, jeder Standort und jeder Gartenbesitzer sind unglaublich individuell. Ich bin ehrlich, ich glaube nicht, dass eine Maschine oder KI eine Gartenplanung übernehmen kann. Warum ich davon ausgehen, habe ich im verlinkten Blogartikel zur KI erläutert. Übrigens: die KI habe ich auch mal gleich mit getestet, was sie so drauf hat.

Jedenfalls ist jeder Garten und jeder Gartenbesitzer so individuell. Du bist doch keine Maschine, die einfach paar Daten einer anderen Maschine gibt und dann wirklich glaubst, dass davon ein Garten mit Seele entsteht?

Aber dennoch, ich habe den Obi-Gartenplanerin mit viel Skepsis getestet. Ich bin in keiner Weise irgendwie beeinflusst und befangen. Auch trotz meiner Skepsis. Diese hilft mir lediglich dabei den Obi Gartenplaner gründlich zu testen. Mein Blogartikel beinhaltet Vor- und Nachteile, Lob und Kritik und ist daher keine Werbung. Ich begebe mich in die Rolle des Kunden, der auf der Suche nach einer schnellen und kostenlosen Planung ist. Denn das erhoffen sich Kunden: eine (vermeintlich) günstige und standardisierte Online-Gartenplanung.

Eine wichtige Info vorab: Solltest du dich nach einem Garten von Herzen mit einer Prise Wildheit sehnen, wo du ankommen und abschalten kannst, dann informiere dich jetzt über mein Angebot der Gartenplanung online.

Für wen ist der OBI Gartenplaner gedacht?

Der OBI Gartenplaner richtet sich in erster Linie an Gartenanfänger. Gartenanfänger haben keine Erfahrung und wollen einen schnellen Überblick darüber haben, wie ihr Garten oder Beet aussehen könnte. Wer also einfach nur sehen möchte, wie ein Beet aussehen könnte und eine erste Idee braucht bekommt hier sicherlich eine schnelle, kostenlose und unkomplizierte Lösung.

Sobald jedoch der Anspruch steigt stößen alle digitalen Planer an ihre Grenzen. Denn das Ziel ist keine schnelle Lösung. Das Ziel ist eine dauerhafte Lösung. Pflanzen sollen dauerhaft gesund wachsen und das gelingt, wenn Standorte berücksichtigt werden. Eine durchdachte Gartenplanung beginnt immer mit der Analyse von Licht, Boden, Wasser und Raumstruktur. Genau diese individuelle Grundlage kann ein standardisiertes Online-Tool wie der Obi Gartenplaner nicht leisten.

Der Obi Gartenplaner – die Werbung bzw. das Marketing

Ok, die Werbung bzw. das Marketing des Obi Gartenplaner ist bombe. Der Obi Gartenplaner ist hier zu erreichen. Er ist seit der Erstveröffentlichung meines Beitrages (das war am 08.11.2018) ordentlich gewachsen. 2022 habe ich daher erneut den Obi-Gartenplaner getestet. Nun ist nicht nur Beetplanung möglich, sondern er ist vermehrt ein Projektplaner für den gesamten Gartenbereich geworden. Hier ist eine Poolplanung möglich, aber auch Balkone, Terrassen und Hecken können geplant werden. Die Werbung ist natürlich super, denn so schnell kann aus Arbeit ein Projekt werden. Die Startseite des Obi Gartenplaner ist nun auch viel übersichtlicher gestaltet als in 2018.

OBI Gartenplaner im Praxistest: mein Ablauf

Ich kann leider nicht den kompletten Obi Gartenplaner testen. Ich habe mir mal den Bereich „Beet“ ausgesucht. Das Ziel ist klar: ich möchte nun ein Staudenbeet planen. Der Beetplaner – so verspricht das Marketing – soll dabei helfen ein individuelles Beet im Online-Konfigurator zu planen. Ebenso soll es möglich sein verschiedene Pflanzen und Sträucher zu kombinieren. Am Ende soll man eine ganz individuelle Pflanzanleitung inklusive Materialliste erhalten.

Für die ganz Ungeduldigen ist es hier bereits möglich direkt auf Gestaltungsideen zu klicken und aus 5 Beeten ein für sich stimmiges Staudenbeet zu wählen. Wenn man sich für ein Beet entschieden hat und dann auf „zu den Produkten“ klickt, kommt die OBI-Shopseite, jedoch ohne Produkte bzw. nicht mit den Produkten, die auf dem Bild zu sehen sind. Der Kunde läuft daher hier ins Leere. Sehr schade.

Auf der Seite ist noch ein Vorher-Nachher-Beispiel einer Kundin namens „Sarah“ zu sehen. Sarah zeigt hier stolz ihren Vorgarten und freut sich über das Ergebnis. Ich als Reallife-Gartenplanerin würde niemals einen Vorgarten mit Kirschlorbeer, Carex und (wahrscheinlich) Lavendel gleichzeitig planen. Das macht auch der dortige Fächer-Ahorn nicht besser. Die Kombination der Pflanzen erscheint mir als Profi experimentell merkwürdig und nicht standortangepasst.

Gartenprojekt online gestalten und konfigurieren

So, nun aber zum Obi Gartenplaner bzw. Beetplaner. Wenn du auf den Link klickst wirst du zu einer Art Planer weitergeleitet. Zuerst kann man sich Inspiration holen und auf gewisse Stichwörter klicken wie „winterhart“ oder „Schattenbeet“. Daraufhin zeigt der Obi Gartenplaner Pflanzideen. Leider immer noch – also seit 2018 – computeranimierte Staudenbilder. Die marketingtechnisch natürlich alle gleichzeitig blühen. So sieht es aber in Wirklichkeit niemals aus. Das ist für viele Kunden nicht ganz klar.

Ansonsten schreibt Obi (Zitat)

„Die Beetplanung gehört zu den schönsten, aber auch anspruchsvollsten Herausforderungen im eigenen Garten. Damit Sie die Beete kreieren und anlegen können, die Sie sich wünschen, präsentiert Ihnen OBI eine große Auswahl an erstklassigen Sämereien, Pflanzen und Gartenwerkzeugen sowie hilfreichen Ratgebern und den vollumfänglichen Service. Dabei bleibt die Basis für die herrlichsten Nutz- und Zierpflanzenbeete eine sorgfältige Planung im Vorfeld.“

Was soll ich sagen? Obi hat natürlich Recht! Ein Pflanzplan ist die Meisterschaft der Gartenplaner. Sie ist sehr anspruchsvoll, daher bin ich mal gespannt, ob ein Obi-Gartenplaner diesen Anspruch einhalten kann. Ich bin daher mal erfahrungstechnisch etwas skeptisch, aber dazu später mehr. Später schreibt Obi auch (Zitat):

„Beachten Sie bei Mischkulturen, inwieweit sich die jeweiligen Pflanzen vertragen. Während sich manche Pflanzkombinationen schlichtweg schaden, profitieren andere von der unmittelbaren Nachbarschaft.“

Ok und an diesem Punkt muss ich sagen, ist der OBI-Gartenplaner raus. Denn was bringt mir ein automatisierter Gartenplaner, wenn er nicht von Beginn an die Mischkulturen der Stauden berücksichtigt. Und Mischkultur ist auch nicht das richtige Wort. Das richtige Wort bei Stauden bzw. Staudenflächen heißt Lebensbereiche. Wenn du die Lebensbereiche von Stauden in der Natur berücksichtigst, dann kannst du Stauden optimal miteinander kombinieren.

Die Kunden, die auf einen Obi Planer zurück greifen, sollten erprobte, bewährte und standardisierte Staudenmischpflanzungen als Gartenanfänger erhalten. Und nichts anderes.

Der Obi-Gartenplaner – ein Planer oder nicht?

Ok, aber jetzt einfach mal los und „online konfigurieren“. Ich verstand es 2018 nicht und auch in 2022 nicht. Ich kann nur zwischen fertig geplanten Beeten auswählen. Für mich ist ein Planer bzw. Konfigurator einfach etwas anderes. Vorgefertigte Pflanzpläne sind crap, darüber habe ich schon gebloggt.

Ok, also ich wähle ein Stichwort aus und entscheide mich für den Klassiker: dem Marketing-Green-Washing-Dauerbrenner „Bienenbeet“. Ich erwähne das etwas zugespitzt, ich gebe es zu. Auslöser ist aber eine Testung von Zierpflanzen durch BUND. Das Ergebnis der Testung: Fast jede Probe der mit bienenfreundlich etikettierten Zierpflanzen waren pestizidbelastet – „Bienenfreundlich“ ist also selten bienenfreundlich.

Also „Bienenbeet“ geklickt und ich bekomme 8 „passende“ Staudenbeete angezeigt. Ich wähle das Beet „schlichte Eleganz“. Um mir einen besseren Überblick zu beschaffen, habe ich direkt auf den „Kostenlosen Plan zuschicken“ geklickt.

Screenshot des Planes

Pflanzenkombinationen im Check: das Ergebnis der schlichten Eleganz und Bienenbeet (2022)

Der Plan war sofort im E-Mail Fach. Zum Standort gibt es lediglich ein Hinweis: sonnig/halbschattig. Mehr nicht. Wie der Boden oder der PH-Wert sein sollte: kein Hinweis. Ob Lehm- oder Sandboden, leider keinen Hinweis.

In 2018 war ich über den Gesamtpreis der Stauden etwas geschockt. In 2018 hatte das damals ausgewählte Beet (Heiße Liebe) ebenfalls 8,5 qm und kostete vom Gesamtpreis stolze 387,78 € (in 2022 kostet das Beet Heiße Liebe 362,84 €). Das Beet „Schlichte Eleganz“ schlägt in 2022 mit 232,30 € zu buche.

Ein erster Blick auf die Pflanzliste lässt mich etwas schaudern. An erster Stelle steht der Japanischer Blumen-Hartriegel ‚Venus‘ (Cornus kousa ‚Venus‘). Übrigens wegen den Standortbedingungen, die als Hinweis auf dem Pflanzplan fehlen: der Blumen-Hartriegel mag sauren Boden. Und eine Info vorab: Ein Blumen-Hartriegel hat in einem Bienenbeet nichts zu suchen. Da fliegen 0 Bienen drauf.

Weiter geht es mit einer Bauernhortensien. Spoiler: 0 Bienen! 0 gehen da drauf. Auch die Kosten stimmen nicht. Im Gartenplaner kosten diese Hortensien 14,99 €, im Shop allerdings 15,99 €. Auch hier beim Standort wieder Probleme: ich würde niemals eine Bauernhortensie in die Sonne stellen. So viel kannst du das Ding nicht gießen. Halbschattig bis Absonnig ist optimal.

Obi Gartenplaner
Screenshot des Gartenplanes von Obi.

Mit im Beet an dritter Stelle eine Bodendecker Rose. Auch hier wieder Standort: mag es gerne vollsonnig. Also eine Bodendeckerrose neben einer Bauernhortensie, das ist wie ein Gartenzwerg neben Buddha. Ob diese Bodendeckerrose bienenfreundlich ist, weiß ich nicht. Sie ist zumindest mal nicht gefüllt, es könnte also sein, dass Bienen etwas von der Pflanze haben. Besonders wertvoll ist die allerdings nicht für (Wild-)Bienen.

Und eigentlich könnte ich genau so weiter machen. Die nächste Staude das Purpurglöckchen „Splendens“. Jo, neben Rosen finde ich die Kombi auch etwas merkwürdig. Eine Biene am Purpurglöckchen* habe ich auch noch nie gesehen. Die Heuchera gilt auch als Blattschmuckstaude. Sie überzeugt durch ihre farbigen Blätter, weniger durch die Blüte.

Nun wird es mit der nächsten Pflanze tatsächlich etwas wild und zwar mit dem Blauschwingel (Festuca cinerea)*. Also da bleibt mir ehrlich gesagt etwas die Spucke weg. Das passt ja gar nicht da rein. Also mal abgesehen, dass auch da 0 Bienen dran gehen, so ist auch der Standort eines Blauschwingels ein ganz anderer wie von einer Bauernhortensie. Der Blauschwingel mag es gerne trocken, sonnig, nährstoffarm und karg. Die Bauernhortensien mögen es gerne feucht, mindestens halbschattig und gerne nährstoffreich, mit saurem PH-Wert. Das passt nicht Leute, echt gar nicht.

Danach kommt Blutroter Storchschnabel (Geranium sanguineum), wow! Die erste bienenfreundliche Staude im „Bienenbeet“, die auch ich ohne jegliche Einschränkung empfehle. Ich habe selbst die Sorte „Tiny Monster“* im Garten.

Obi Gartenplaner Blut-Storchschnabel
Fotografin: Natalie Bauer / Wildes Gartenherz

Pflanzenkombinationen im Check: Staudenbeet (Heiße Liebe) – Stand 2018

Es wird bei dem Beet (Name: Heiße Liebe) vorgeschlagen 87x Hauswurz* rot zu pflanzen. Es gibt viel günstigere Bodendecker, die viel schneller ein Beet zuwuchern. Zudem besteht das Problem, dass Hauswurz Dünger nicht mag. Das schreibt auch der Obi Gartenplaner dazu. Nur schlägt er auch den Fingerhut* als Kombi vor. Der mag es allerdings nicht so sonnig und er braucht auch mal Dünger. Ich könnte theoretisch noch die Yaku-Rhododendron „Percy Wiseman“ dazu pflanzen. Theoretisch mit Hauswurz. Ajajajaj… egal, wie rum ich es drehe und probiere. Die Pflanzungen passen nicht zusammen – von den Standortbedingungen nicht, vom Düngerbedarf nicht, auch nicht vom Bedarf des Lichtes. Einzig die Farben sind stimmig. Und Blütenfarben ist das letzte worauf ich als Pflanzplanerin bei einer Pflanzung schaue.

Naja, ich habe jetzt die Pflanzen so gewählt, dass sie einigermaßen passen – Schadensbegrenzung. Und komme auf einen Gesamtpreis von ca. 358,65 € für 8,5qm Garten. Und das sind reine Materialkosten. Wenn Du noch den Handwerker-Service von Obi nutzen möchtest, dann ist es aus meiner Sicht ein wirtschaftlicher Totalschaden für gerade mal 8,5 qm Garten.

Das größte Problem: Keine echte Standortanalyse beim Obi Gartenplaner

Der entscheidende Punkt: Der OBI Gartenplaner arbeitet ohne echte Standortanalyse und holt ihre Kunden da auch nicht ab. Zumindest eine Vorab-Abfrage des Standortes wäre für ein Garten Tool Pflicht. Doch weder Bodenart, noch pH-Wert, noch Wasserhaushalt oder das konkrete Lichtangebot werden abgefragt. Doch genau diese Faktoren sind die Grundlage jeder funktionierenden Pflanzplanung. Pflanzen sind keine Dekoobjekte, sondern Lebewesen mit ganz konkreten Ansprüchen. Wenn diese nicht berücksichtigt werden, ist das Scheitern des Beetes bereits vorprogrammiert. Und ganz so kostenlos war es dann nicht. Die Pflanzen kosten.

Kosten im Vergleich – günstig oder Kostenfalle?

Wie gesagt, der OBI Gartenplaner ist kostenlos und daher natürlich sehr attraktiv. In der Praxis entstehen die Kosten jedoch über die vorgeschlagenen Pflanzenpakete. Für ein Beet mit rund 8,5 m² wurden beispielsweise Preise zwischen etwa 230 € und fast 390 € allein für die Pflanzen aufgerufen. Und das ohne langfristige Planungssicherheit. Denn wenn Pflanzen aufgrund falscher Standortwahl ersetzt werden müssen, wird aus der vermeintlich günstigen Lösung schnell eine teure Lösung. Das Geld für eine Beetplanung fließt daher so oder so. Die einzig korrekte Frage ist dann nur die nach der Zeitersparnis. Während meine Kunden ihre Beete genießen sind einige OBI Kunden dabei zum zweiten Mal ein Beet anzulegen. Eine durchdachte Pflanzplanung ist zwar zunächst eine Investition, spart aber langfristig Geld, Zeit und Frust.

Mein Fazit als Gartenplanerin

Ich bin vom Obi Gartenplaner enttäuscht. Ich habe für so ein großes Unternehmen bessere planerische Qualität vorausgesetzt. Es ist gut und sinnvoll die Individuelle Beratung und gemeinsame Planung im Markt in Anspruch zu nehmen. Und zu hoffen, dass die Fachkräfte bei Obi, auch tatsächlich Fachkräfte sind.

Menschen, die absolute Gartenanfänger sind werden den Obi Gartenplaner mögen, wobei der Name irreführend ist. Es ist kein Gartenplaner, sondern eher eine Auswahlmöglichkeit. Absoluten Gartenanfängern werden die fachlichen Fehler nicht auffallen. Sie werden zufrieden mit dem Obi Gartenplaner sein. Das ist leider tückisch. Die Pflanzen passen nicht zusammen und werden ohne Berücksichtigung des Standortes und den Wachstumsbedingungen nicht gedeihen.

Für einen ersten Einstieg, zum Stöbern und für schnelle Ideen ist der OBI Gartenplaner ausreichend, vielleicht sogar mangelhaft. Für eine nachhaltige, standortgerechte und langfristig funktionierende Gartenplanung ist er nicht geeignet.

Der OBI Gartenplaner ersetzt keine echte Planung, weil ihm die wichtigste Grundlage fehlt: die individuelle Analyse deines Gartens. Genau hier beginnt meine Arbeit als Gartenplanerin: Pflanzen so auszuwählen und zu kombinieren, dass sie zu dir, deinem Standort und deinem Gartenleben passen. Denn ein Garten soll nicht nur auf dem Papier gut aussehen, sondern viele Jahre lang wachsen, funktionieren und dich glücklich machen.

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